Du liebst dein Pferd, investierst Zeit, Geld und Herzblut, doch im Alltag fühlt es sich oft schwer an. Dein Pferd „funktioniert“ nicht so, wie du es dir wünschst, reagiert spannig, scheut in bestimmten Ecken oder wirkt ständig wach und unsicher. Je mehr du versuchst, alles richtig zu machen, desto verkrampfter wirst du innerlich.
Nach aussen wirkst du vielleicht kontrolliert, aber in dir laufen Zweifel: „Schade ich meinem Pferd? Bin ich gut genug? Haben die anderen einfach einfachere Pferde?“ Du suchst Lösungen im Aussen, wechselst Trainer, Gebiss, Sattel, Stall oder lässt dein Pferd therapieren. Kurz wird es besser, doch nachhaltig ändert sich wenig, vor allem dann nicht, wenn du wieder alleine reitest. Der innere Druck wächst und die Freude am Pferd mischt sich immer öfter mit Frust und schlechtem Gewissen.